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Chronik: 800-1499 n. Chr.

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Chronik: 800-1499 n. Chr.

Impressum/Datenschutzhinweis - © 1997 - 2017 Dieter Gerth

Um 800

Gründung der Peterskirche in Dornberg

Um 800

Aufgrund einer Spende durch Waltger entsteht beim Meierhof zu Müdehorst in Niederdornberg ein Kloster

850

Älteste Erwähnung des Bielefeldes als Bylanuelde
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Älteste Erwähnung des Bielefeldes als "Bylanvelde" (1.Zeile) in den Traditionen des Klosters Corvey um die Mitte des 9. Jahrhunderts in der Abschrift von 1479

856-866

Erste Erwähnung Bielefelds: Durch Schenkung wird dem Kloster Corvey eine Hufe (bäuerliche Hofstelle mit Acker) in "Bylanuelde" und eines Waldes und einer halben Hufe in "Thydwyteshusun" (Bauernschaft Dietzen, heute Oldentrup) übereignet.

939

Gründung eines Damenstifts St. Johannis in Schildesche durch die adelige Dame Marswidis

um 1000

Entstehung der Pfarrkirche in Heepen.

1009-1036

Ein Mann namens Tiedi besitzt 70 Äcker und zwei Hausplätze im Bielefelde als erbliches Eigentum. Da er kinderlos ist, überträgt er mit Genehmigung seiner Mutter Wilburga sein Erbe an die Paderborner Kirche

1015

Erwähnung Bielefelds als Bilivelde
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Erwähnung Bielefelds als "Bilivelde" in der Lebensbescheschreibung des Paderborner Bischofs Meinwerk, zwischen 1015 und 1036 (1.Zeile)

1134

Die Grafen von Calvelage sterben aus. Das Stammhaus derer von Ravensberg erben zusätzlich zu den 2 Grafschaften die Grafenrechte um Vechta, die Vogtei über die Güter des Klosters Corvey im Osnabrücker Nordlande und eine Grafschaft an der mittleren Ems zwischen Meppen und Aschendorf.

1140

Erstmalige Erwähnung der Grafen mit dem Zusatz "von Ravensberg"

1150

Ein Meier namens Hetlego besitzt 15 Hufen Land in Bielefeld, wovon dem Stift Herford 2 Gefäße mit Honig zu liefern sind

1150

Die Grafen von Ravensberg beginnen ihr Territorium aufzubauen. Ihre Amtsgewalt erhalten sie als Lehen von den Paderborner Bischöfen

1198

Papst Innozenz III. bescheinigt dem Kloster Marienfeld eine Reihe von Besitzungen, darunter auch Bielefeld.

13. Jh.

Die Bielefelder Altstadt im 13. Jahrhundert
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Die Altstadt im 13. Jahrhundert

1214

Erstmalige Erwähnung Bielefelds:

Quelle: Vertrag zwischen dem Kloster Marienfeld und dem Grafen Hermann von Ravensberg. Dieses Rechtsgeschäft, bei dem Hörige ausgetauscht wurden, brauchte Zeugen. Von seiten des Grafen gab es 3 Beamte, ein Magister namens Hermann Diabolus, ein Dinggraf Hermann und ein Richter Ratbert "in Bielefeld". Die Annahme sagt, daß dort, wo ein Richter tätig ist, eine Stadt sein muß.

Bielefeld wurde an der Kreuzung der Handelsstraßen vom Rheinland nach Lübeck an der Ostsee und von Münster und Osnabrück nach Hameln und Magdeburg

1214

Urkunde des Klosters Marienfelde (1214)

Urkunde des Klosters Marienfelde aus dem Jahre 1214 mit der Nennung des Richters Ratbert in Bielefeld. 12. Zeile "cum Ratberto iudice in bileuelde"

1221

In einem Vertrag zwischen der Abtei Herford und den Grafen Ludwig und Otto II. von Ravensberg werden die "Bürger Bielefelds" genannt.

Hintergrund: Vergleich zwischen den Kontrahenten, in dessen Verlauf die Bielefelder den Weinhandel nach Herford behindern, die Herforder Bürger wiederum in Bielefeld Zerstörungen angerichtet hatten.

1224

König Heinrich VII. belehnt Gräfin Sophie von Ravensberg, die Frau Graf Ottos II. unter anderem mit dem Zoll- und Münzrecht in Bielefeld

1231

Erstmalige Erwähnung der Peter- und Pauls-Kirche

1233

Äbtissin Mathilde von Schildesche verkauft den Johannisberg an den Grafen Hermann IV. von Ravensberg. Das Holz des dortigen Waldes dient als Baumaterial und Befestigungsanlage für die Stadt

1236

Trennung der Stadt Bielefeld vom Kirchspiel Heepen

1240

Wappen der Grafen von Ravensberg
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Wappen der Grafen von Ravensberg

1240-1250

Bau der Sparrenburg

1241

Ludolfus Svaf, Elbert von Gütersloh und Heinrich von Warcktorp werden als erste Ratsherren der Stadt erwähnt

1252

Die Grafschaft um Vechta, die Vogtei über die Güter des Klosters Corvey im Osnabrücker Nordlande und eine Grafschaft an der mittleren Ems zwischen Meppen und Aschendorf werden von den Grafen von Ravensberg an den Bischof in Münster verkauft.

1256

Erstmalige beweisbare Münzprägungen in Bielefeld

1256

Erstmalige urkundliche Erwähnung der Sparrenburg, die von Graf Ludwig erbaut wurde. Die Sparrenburg wurde zum Schutz des Osningpasses und als Herrschaftssitze gebaut.

1282

Erstmalige Erwähnung einer Schule in Bielefeld

1293

Die Neustadt wird urkundlich erwähnt. Die Neustadt wurde wahrscheinlich als Stadt für die mit dem Aufbau der Sparrenburg beschäftigten Handwerker gegründet.

1293

Graf Otto III. und seine Gattin Hedwig zur Lippe stiften der Neustadt das Kanonikerstift St. Marien (Marienstift) für 12 Kanoniker. Diese Kirche war sowohl repräsentative Kirche als auch Grabort für die Grafen von Ravensberg. Das Stift wurde an der Marienkirche gebaut, was darauf hinweist, daß die Neustadt schon recht groß gewesen sein muß. Mit der Gründung des Marienstifts entsteht auch die 2. Schule in Bielefeld

1309

Die Bielefelder Kaufleute erhalten durch Urkunde das alleinige Recht zum importieren von Tuchen (Gewandschnittprivileg)

1326

Text des Bielefelder Stadtrechts (1326)
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Urkunde aus dem Jahr 1326 mit dem Text des Bielefelder, aus dem Münster übernommenen, Stadtrechts

1336

Stiftung eines Armen- und Krankenhauses

1346

Schenkung eines Hauses von Graf Bernhard von Ravensberg an eine Jungfrau. Das Haus sollte eine Freistatt sein für alle, die darin wohnen oder "darauf fliehen". Es sollte frei von städtischen Lasten sein, die Bewohner die Rechte eines freien Bürgers genießen.

1346

Nach dem Tot Graf Bernhard von Ravensberg, dem letzten des Ravensberger Geschlechts, fällt die Grafschaft an das Haus Jülich-Berg

1391

Der erste namentlich bekannte Bielefelder Leineweber, Lubbertus de Bylvelde linifex, wird Bürger in Dortmund

14./15. Jh.

Bielefeld ist Hansestadt (belegt nur für das Ende des 15. Jahrhunderts)

1428

Graf Wilhel von Berg und Ravensberg stirbt und wird, wie auch seine Gemahlin Adelheid von Tecklenburg, in der Marienkirche beigesetzt

1436

Bielefeld gehört zu Jülich

1452

Die Lutter wird vom Luttervolk in Brackwede nach Bielefeld abgeleitet. Das Wasser des Bohnenbachs und des Voßbachs reicht allein nicht aus, den Wassergraben zwischen der Altstadt und der Neustadt zu füllen. Ein Übergang zwischen Alt- und Neustadt war nur an zwei Stellen, am Dammtor (heute unter dem Bavinck-Gymnasium) und am Brückentor (Am Bach), möglich.

1488

Verbot des Handels und Gewerbe auf dem Lande durch landesherrliches Privileg, Konzentration auf die Stadt

1488

Die Bürger der Alt- und der Neustadt erhalten ein gemeinsames Bürgerrecht

1489

Erstmalige Erwähnung eines Kämmerers in Bielefeld

Weitere Daten:

800-1499
1500-1799
1800-1899
1900-1948
1949-1999

Bielefelder Bürgermeister

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