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Von Bodelschwinghsche Anstalten (Bethel)

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Von Bodelschwinghsche Anstalten (Bethel)

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:Startseite:Freizeit, Sport, Kultur:Sehenswertes:von Bodelschwinghsche Anstalten:

Bielefeld: Bodelschwinghsche Anstalten (Bethel)

Beschreibungen: kurz - lang - tabellarisch
Museum: Historische Sammlung Bethel
Personen: Bodelschwingh, Friedrich von (sen)
Bodelschwingh, Friedrich von (jun)


Kurzform

Im Bielefelder Ortsteil Bethel befinden sich Kranken-, Heil- und Fürsorgeanstalten, die Bodelschwinghschen Anstalten.

- Anstalt Bethel (gegründet 1867)

- Westfälische Diakonissenanstalt Sarepta (gegründet 1869)

- Westfälische Diakonenanstalt Nazareth (gegründet 1877).

Der evangelische Theologe Friedrich von Bodelschwingh (1831-1910) übernahm 1872 die Leitung der Anstalt für Epileptiker und des Westfälischen Diakonissenhauses Sarepta.

Anstalt Bethel (gegr. 1867, v.a. für Anfallskranke und milieugeschädigte Jugendliche), Westfälische Diakonissenanstalt Sarepta (gegr. 1869, Mutterhaus und Ausbildungsstätte für Diakonissen und freiberufliche Schwestern, Schule für Sozialpflegerische Berufe) und Westfälische Diakonenanstalt Nazareth (gegr. 1877, Ausbildung von Diakonen und Diakonissen, heilpädagogisches Institut). Die Bodelschwinghsche Anstalten umfassen unter anderem Pflegehäuser, Kliniken, Einrichtungen für Epilepsieforschung, Arbeiterkolonien, Erziehungs- und Altenheime und Schulen (z.B. Kirchliche Hochschule). Bethel ist das größte Hilfswerk der deutschen Inneren Mission.


Langform Ende des 19. Jahrhunderts gab es in den Heimen der Inneren Mission kaum Hilfe für Anfallskranke Menschen. Deshalb gründeten engagierte Christen 1867 in Bielefeld eine kleine Anstalt, deren Leitung später Pastor Friedrich von Bodelschwingh übernahm. Er gab ihr den Namen "Bethel", was soviel bedeutet wie "Haus Gottes".

Im "Haus Gottes" sollte einer dem anderen dienen. Der Anstaltsleiter stellte sein Leben in den Dienst der Menschen in Not, egal ob sie krank, behindert oder heimatlos waren. Für umherziehende, arbeitslose Männer gründete er die ersten Arbeiterkolonien. Später kam die Hilfe für psychisch kranke Menschen hinzu. Aus der überzeugenden Glaubenskraft von Bodelschwinghs und seiner großen Liebe für den betreuten Menschen erwuchs mit Hilfe vieler Mitarbeiter das heutige Bethel: die größte diakonische Einrichtung Deutschlands.

Die von Bodelschwinghschen Anstalten verfügen heute über mehr als 100 Einrichtungen mit 5800 Plätzen. Neben Bethel gehören Eckardtsheim, die Beckhof-Siedlung in Bielefeld sowie Freistadt (Kreis Diepholz) und Homborn in der Nähe von Hagen zur Anstalt. Mehr als 9000 Menschen arbeiten in den Wohnheimen und Kliniken der Fachbereiche Epilepsie, Psychiatrie, soziale Hilfen, in den Akut-Krankenhäusern, den Betrieben, in den Schulen und beruflichen Ausbildungsstätten.

Die Philosophie der Mitarbeiter ist es, kranken, schwachen und behinderten Menschen Vertrauen, Heimat, psychische und geistige Kraft zu einem möglichst bewußten und selbständigen Leben zu geben.

Die von Bodelschwinghschen Anstalten sind in verschiedene Fachbereiche unterteilt. Die Kliniken Mara und Kidron für anfallskranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind als Teil des Epilepsiezentrums Bethel für die Diagnose und Behandlung anfallskranker Menschen zuständig. Das Zentrum für Epilepsie-Neurochirurgie entspricht besten internationalen Standards. Im Langzeitbereich leben in Bethel annähernd 2000 Menschen mit Epilepsie.

Im Rahmen der regionalen Pflichtversorgung ist der Fachbereich Psychiatrie für die psychisch erkrankten Menschen aus Bielefeld und Umgebung zuständig. Es gibt ein Netz abgestufter Hilfeleistungen von der Akut-Klinik Gilead IV über die psychiatrische Ambulanz, die Tagesklinik und die Rehabilitationsklinik Pniel bis hin zum Langzeitbereich mit mehr als 750 Betten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit Bethels war und ist die Hilfe für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, insbesondere die, die ohne Wohnung, ohne Arbeit und ohne Geld leben müssen. Über die Hilfe bei der Wohnraum- und Arbeitsuche hinaus bemühen sich die Mitarbeiter um die Wiedereingliederung dieses Personenkreises in die Gesellschaft. Der Fachbereich verfügt über insgesamt 800 Plätze.

Im Fachbereich Jugendhilfe werden 200 sozial belastete junge Menschen mit Wohn- und Ausbildungsplatz auf ein Leben in der Gesellschaft vorbereitet-

Die Allgemeinkrankenhäuser Gilead und die Kinderklinik Bethel sind Bestandteil der regionalen medizinischen Gesamtversorgung. Eine Vielzahl von allgemeinbildenden Schulen, Sonderschulen, ein Berufsbildungswerk sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen gewähren umfassende Bildungsangebote.


Tabellarische Form

Anschrift

Von Bodelschwinghsche Anstalten Bethel

 

Königsweg 1

 

33617 Bielefeld

Wirtschaftliche Lage

Größte diakonische Einrichtung in Europa, Bielefelds 2. größter Arbeitgeber mit 10.000 Arbeitnehmern
zu den vBA Bethel gehören

  • Teilanstalten Eckardtsheim
  • Freistatt
  • Homborn
  • im rechtlichen Verbund die Hoffnungstaler Anstalten Lobetal

  • Krankenanstalten Gilead gGmhH
  • Krankenhaus Mara gGmbH

Die Anstalt besteht aus 24 Handwerks-, Dienstleistungs- und Handelsbetrieben (Bäckerei, Blumenladen, Brockensammlung, Buchhandlung, Elektrotechnische Werkstatt, Fleischerei, Forstwirtschaft, Fuhrgeschäft, Gärtnerei, Gas- und Wasserversorgung, Gebäudereinigung, Kfz-Werkstatt, Maler- und Maurergeschäft, Schlosserei mit Posaunenwerkstatt, orthopädische Schuhmacherei, Tiefbaubetrieb, Tischlerei, Wäscherei, Zimmerei, Läden

und zusätzlich in Eckardtsheim: Malergeschäft, Schneiderei, Kaufhaus Tamar, Werkhof

Wenn Sie mehr wissen möchten über die von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, wenden Sie sich bitte an folgende Adresse:
Dankort Bethel
Quellenhofweg 25
33617 Bielefeld
Tel: 0521/ 144-0
Email (Bitte in ASCII 7bit): dko@bethel.de

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Bethel im Internet:
Allgemein
Mara

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